SPD-Fraktion Mannheim

Zusammenhalten: SPD tritt bei Kulturforum in Dialog mit Kulturschaffenden

Zum KulturForum der SPD-Gemeinderatsfraktion am 25.06. trafen sich die Stadträtinnen und Stadträte Thorsten Riehle, Helen Heberer und Bernhard Boll mit Vertretern aus Theater, Musik, Tanz und bildender Kunst. Dabei wurde klar: Die Kulturszene braucht während der Corona-Krise eine Perspektive, finanzielle Unterstützung und ein starkes Netzwerk. Dies gilt insbesondere für Einrichtungen, die noch nicht institutionell gefördert werden.

„Die Kulturschaffenden haben dieses Jahr schon sehr kreative Lösungen gefunden, um Kultur auch weiterhin zu den Menschen zu bringen – ob Streaming, Autokino oder eine mobile Musikbühne. Doch es muss klar sein, dass die meisten Kulturangebote nur mit Live-Publikum, Sichtbarkeit und Räumlichkeiten ohne Abstandsregeln funktionieren“, sagt Stadtrat Thorsten Riehle, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion.

„In der Clubszene und anderen Bereichen, in denen Veranstaltungen damit nicht funktionieren oder wirtschaftlich nicht darstellbar sind, sind die Existenzsorgen groß. Hier ist unbedingt Unterstützung nötig, damit unsere kulturelle Vielfalt, auf die wir zurecht stolz sind, erhalten bleibt“, so Riehle weiter.

Neben den privaten Kulturhäusern und zahlreichen bürgerschaftlich getragenen Kulturangeboten sind es aber auch die institutionell geförderten Kulturschaffenden, die sich zunehmend Sorgen machen, wie es in den nächsten Monaten weitergeht. „Hier brauchen wir dringend einen Austausch“, mahnt Riehle eine verbesserte Kommunikation der Kulturverwaltung dringend an.

„Im Einzelnen haben viele Kulturschaffende kreative Lösungen gefunden. Eine gute Vernetzung in der Nutzung von Veranstaltungsorten, die eine Abstandsregelung ermöglichen, und eine zielgerichtete Verbreitung von Veranstaltungsterminen würden die Kulturszene in dieser schwierigen Zeit stärken“, ergänzt Stadträtin und Kulturpolitikerin Helen Heberer.

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