Zusammenhalten: Mehr Impfungen durch mobile Impfteams in sozioökonomisch benachteiligten Stadtquartieren

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert mobile Impfteams für besonders dicht besiedelte und sozioökonomisch benachteiligte Stadtteile in Mannheim. Eine Aufklärungskampagne soll zusätzlich bestehende Vorbehalte gegenüber einer Impfung abbauen und den Menschen die Angst vor dem Impfen nehmen.

Thorsten Riehle, Fraktionsvorsitzender der SPD im Mannheimer Gemeinderat, erklärt: „Wir müssen die aktuellen Zahlen vom Robert-Koch-Institut ernst nehmen. Demnach ist die Covid-19-Sterblichkeit in sozioökonomisch stark benachteiligten Regionen um rund 50 bis 70 Prozent höher als in Regionen mit einer besseren Sozialstruktur. Mit einer lokalen Impfaktion wollen wir die Menschen besser schützen und dieser Entwicklung gegensteuern. Viele Menschen haben aufgrund von Sprachbarrieren Vorbehalte und sind skeptisch gegenüber einer Impfung. Wir müssen den Vorbehalten mit Aufklärung begegnen. Mehr Impfungen in Stadtbezirken mit hohen Infektionszahlen bedeutet auch eine schnellere Entspannung in den Krankenhäusern.“

Prof. Dr. Heidrun Kämper, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Mannheimer Gemeinderat, ergänzt: „Vor Ort können Fragen direkt beantwortet werden und es muss nicht langwierig ein Termin zum Impfen vereinbart werden. Das hilft vorallem den Bürgerinnen und Bürgern, die durch eine Sprachbarriere weniger gut informiert sind. Im persönlichen Gespräch können Vorurteile und Ängste gemeinsam überwunden werden. Die Impfteams haben das Potential, dass wir wesentlich schneller mit dem Impfen vorankommen und das hilft uns allen.“

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  • Schlagwort Gesundheit und Soziales: andreas160578, Pixabay

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