Wie geht es weiter am Rheinauer See?

Ergebnisse Sicherheitsgespräch vom 2. Oktober 2020.

Vielen Dank all denjenigen, die beim Bürger*innendialog in der Martinskirche dabei waren – und ich entschuldige mich ausdrücklich bei denen, die wir aufgrund der Corona Beschränkungen nicht mehr zu der Veranstaltung zulassen konnten. Ich empfand den Austausch, trotz einiger heikler Punkte und nicht immer gleicher Ansichten, als sachlich und produktiv. Viele Positionen konnten geklärt und erklärt werden.

Die gesammelten Stichpunkte:

Sauberkeit  – Vermüllung – Gefahren für Kinder/ Hunde – > Hundekot – eingezäunte Hundewiese für freien Auslauf?

See als rechtsfreier Raum – Bewohner*innen aus Rheinau Süd gehen nicht zum See – Gesetze gelten für Alle – Akzeptanz

Rheinau-Süd sperren bei Überlastung – Zugang regulieren – Grillen – Verbote sollten früher gelten – Abfälle – ausgewiesener Grillplatz – Lärm

Parksituation – direkte Umleitung nach Brühl – Nutzung Parkplatz real – ist das sinnvoll, wenn der See bereits voll ist weitere Parkplätze zur Verfügung zu stellen?

Situation hat sich vor der Pandemie bereits angekündigt – strukturelles Problem – Bewirtschaftung

erforderlich – WC Anlage – Zaun -> See muss offen bleiben -> soziale Funktion

RW Rheinau Sportverein musste Betrieb einstellen – Konflikt Reglementierung Trainings u. Spielbetrieb

Vs. Verhalten am See

Problem: soziale Kontrolle – Beschilderung > mehrsprachig – Uferbereich Rauchverbot – Apelle – Rauchverbot am Strand – Nichtraucherschutzgesetz

Wiederherstellung von Rücksicht + Akzeptanz  – mobile Einsatzgruppe -> Sozialarbeiter

Vergleich zu Innenstadt/ Jungbusch –> Rheinauer See war die Situation aus der Sicht der Polizei beherrschbar

Klassische Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum  – Fazit: Konzepte + Maßnahmen erforderlich

Es soll zwei weitere Dialoge geben: der eine zur Sauberkeit, der andere zum Natur- und Umweltschutz. Aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Infektionszahlen kann ich allerdings noch nicht absehen, wann das sein wird. Ich informiere sie entsprechend.

Die Ergebnisse der drei Bürger*innendialoge sollen in eine Handlungsempfehlung einfließen, die wir der Verwaltung vorlegen werden. Ich möchte die Ergebnisse aber auch mit den Bezirksbeiräten besprechen.

Ich halte es für wichtig darüber ins Gespräch zu kommen, wie wir künftig miteinander und unserem See umgehen wollen.

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