Neuer Vorstand gewählt

Mit einem einstimmigen Votum hat die SPD Rheinau das neue Vorstandsteam gewählt. Sowohl Ulrike Kahlert als Vorsitzende, Stadtrat Thorsten Riehle als ihr Stellvertreter, Marlis Nagel als Schriftführerin und Markus Schwarz-Riehle als Kassierer erhielten in ihrem Wahlgang 100% der Stimmen. „Das ist für mich und mein Team ein Ansporn, uns auch in den nächsten Jahren für die Belange der Rheinau einzusetzen und zu engagieren“, freute sich die alte und neue Vorsitzende Ulrike Kahlert über dieses phänomenale Ergebnis.

In Ihrem Jahresrückblick ging sie nicht nur auf den letztjährigen Kommunalwahlkampf, der für die SPD mit dem größten Stimmenanteil vor allen anderen Parteien abschließen konnte, ein, sondern auch auf die Aktionen rund um die Streuobstwiese und die zahlreichen vor Ort Termine. „Die Rheinauer Bevölkerung nimmt uns als ihre Interessenvertreter wahr, weil sie wissen, dass wir uns einsetzen und gemeinsam mit allen relevanten Akteuren Ergebnisse suchen“, so Kahlert weiter.

Besonders hob sie die Umsetzung des gemeinsamen Büros von VdK, SPD, MdL Weirauch und Stadtrat Riehle am Marktplatz hervor. „Das ist jetzt schon ein wichtiger Anlaufpunkt für die Rheinau“, so Kahlert, die sich davon überzeugt zeigte, dass das Büro nach dem Umbau des Platzes noch einmal mehr an Bedeutung gewinnen werde.

Landtagsabgeordneter Dr. Boris Weirauch hatte nicht nur die Sitzungsleitung übernommen, er berichtete auch von der schwierigen Situation des Großkraftwerk Mannheim und seinen Bemühungen auf Landesebene, das GKM für die Wärmeversorgung und als Arbeitgeber in der Zukunft zu erhalten.

Stadtrat Thorsten Riehle informierte über die Arbeit der SPD Fraktion und nahm vor allen Dingen das Thema Betreuungsangebote für Kinder zum Anlass, um auf die großen Versorgungsprobleme aufmerksam zu machen. Schon jetzt würden Eltern kaum Betreuungsangebote finden. Das werde in drei Jahren nochmal deutlich an Dramatik zunehmen, wenn laut neuer Statistik rund 200 weitere Kinder auf der Rheinau unterversorgt sind. „Das einzige was helfen würde, wäre den Betrieb von weiteren Kindergärten und Einrichtungen sicher zu stellen“, so Riehle. Dafür müsste deutlich mehr gebaut oder individuelle Lösungen wie Waldkindergärten ermöglicht werden. „Und wenn wir das dann räumlich geschafft haben, fehlt es an Erzieherinnen und Erzieher“. Froh zeigte er sich, dass es nun endlich ermöglicht werden konnte, den Neubau des evangelischen Kindergartens der Versöhnungsgemeinde auf dem Gelände der Kirche voranzutreiben. „Das war ein hartes Stück Arbeit, die sich aber gelohnt hat“, so Riehle.

Zu Beisitzern des Ortsvereins wurden Manfred Beisel, Larry Ihrig, Hans-Joachim Rickel und Thomas Ritz gewählt.

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