Gemeinsame Winterfeier der SPD, AWO und Naturfreunde

Bei schon fast frühlingshaften Temperaturen fand dieses Mal die alljährliche gemeinsame Winterfeier von AWO, SPD und Naturfreunde in Seckenheim statt.

Gemeinsam mit Heidi Schleicher, in Vertretung für den erkrankten AWO Chef Fritz Deininger, und der Vorsitzenden der Naturfreunde Angelika Keuerleber, begrüßte die SPD OV Vorsitzende Evi Korta-Petry im, mit bunten Primeln geschmückten,  Lore-Marzenell-Saal die Gäste und freute sich über den Besuch von Stadtrat Thorsten Riehle, der Vorsitzenden des OV Friedrichsfeld Pia Moog, Bezirksbeirat Giuseppe Randisi sowie ,von der IG der Seckenheimer Vereine Jürgen Zink und Willi Pint.

Nach einem Dank an den, ebenfalls erkrankten, Landtagsabgeordneten Boris Weirauch für den gespendeten Blumenschmuck und einer Aufforderung an die Gäste, die Primeln anschließend mit nach Hause zu nehmen, gab Evi Korta-Petry das reich bestückte Kuchenbüffet frei.

Bei Kaffee und Kuchen ergriffen Stadtrat Thorsten Riehle und Bezirksbeirat Giuseppe Randisi das Wort.

Thorsten Riehle thematisierte den geplanten Kohleaussieg. Da das Großkraftwerk, dem eine Abschaltung in 2033 droht,  große Teile der Stadt mit Fernwärme versorge und Arbeitgeber von rund 700 Mitarbeiter ist, sei die MVV gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern in der Pflicht, entsprechende Szenarien zu entwickeln. Unverständlich sei für ihn jedoch die Tatsache, dass Block 9 als einer der effizientesten und im Gegensatz zu anderen Kraftwerken saubersten Kohleblöcke bereits früh vom Netz gehen solle.

Noch tief beeindruckt von der Wahl in Thüringen, betonte er, dass eine solche Handlungsweise der Demokratie nachhaltig schade. Er beklagte, dass Teile der Gesellschaft immer mehr Rassismus zulasse und rief alle auf, einen Beitrag für ein besseres und lebenswertes Miteinander zu leisten.

Giuseppe Randisi berichtete über die Seckenheimer Bezirksbeiratsarbeit mit den Themen Verkehr, Wohnraum, Sportkonzept und Kinderbetreuung.

Er betonte das große Bemühen des  Bezirksbeirats für ein lebenswertes Seckenheim und bat darum, dass sich die Seckenheimer mit Anregungen und Wünschen einbringen sollen.

Anschließend griff Altstadtrat Manfred Falkenberg das Geschehen in Thüringen noch einmal auf und zeigte anhand zweier Zitate, wie ähnlich  die NSDAP damals agierte um der Demokratie zu schaden.

Bei dem anschließenden kleinen, aber feinem Programm, erhielten die 5 Musiker der „Zabbe Kombo“ viel Beifall für ihre zahlreichen dargebotenen Hits. Da wurde mitgesungen und geklatscht.

Auch die zweite Vorsitzende des Roten Kreuzes Maria Eck war wieder vor Ort und berichtete von ihrer Tätigkeit als „Diplomierte Kloofraa“ Sie erhielt viele Lacher und großen Beifall.

Bei der anschließenden Verabschiedung gab es dann, als Zugabe, ein Lied mit der Erkenntnis, wer nicht fröhlich diesen Nachmittag erlebe, „bei dem stimmt was net“ und so ging ein gemütlicher Nachmittag zu Ende.

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