Zusammenhalten: Zeitgemäße Unterbringung im Tierheim Mannheim

Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat in einem Antrag gefordert, dass ein zukunftsfähiges Konzept für das Tierheim Mannheim erarbeitet wird. Mit einem größeren Außengelände, einer Quarantäne-Station und einem Willkommenshaus soll die Situation für Tiere und Mitarbeiter*innen verbessert werden. Seit Januar gibt es eine Hundetrainerin in Festanstellung, die erfolgreich mit den Tieren vor Ort arbeitet.

Andrea Safferling, Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion für Tierschutz, freut sich über die aktuelle Entwicklung im Tierheim: „Die Einstellung einer Hundetrainerin ist eine gute Nachricht für alle Hunde im Heim. Sie trainiert mit den Hunden für den Wesenstest, kümmert sich um die beschlagnahmten Hunde und die Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können. Gerade für die Tiere, die über Jahre im Tierheim leben ist es wichtig, genügend Freilauf zu haben. Die Stadt hat dem Tierheim bereits ein Gelände zur Verfügung gestellt, dass dank des großen Einsatzes der Mitarbeiter*innen vor Ort bereits gerodet und einsatzbereit ist für die Tiere.“

Quarantäne-Station und Willkommenshaus umsetzen

Safferling sieht für die Zukunft des Tierheims weiteren Handlungsbedarf: „Leider boomt das Geschäft mit illegal gezüchteten Welpen. Immer mehr Tiere werden beschlagnahmt. Deshalb ist es dringend notwendig eine Quarantäne-Station im Tierheim einzurichten. Hier ist das Heim auf Zuschüsse angewiesen, um das Projekt umzusetzen. Ein guter Weg könnte eine Finanzierung sein, die anteilig über Zuschüsse des Tierschutz Vereins, des Landes und der Stadt aufgeteilt werden. Für das Willkommenshaus gibt es bereits konkrete Pläne. Aktuell entstehen dort spezielle Boxen, die verhaltensauffälligen Hunden helfen, möglichst stressfrei anzukommen.“

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