Zusammenhalten: SPD fordert Hilfsfonds für ehrenamtlich geführte Vereine

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert die Stadt Mannheim in einem Antrag auf, ehrenamtlich geführte Vereine über einen Hilfsfonds in Höhe von mindestens 100.000 Euro zu unterstützen. Dadurch sollen beispielsweise Mietreduzierungen, Rasenplatzertüchtigungen, Kosten für Beratertätigkeiten durch Steuerberater zur Erlangung von Überbrückungs- und Wirtschaftshilfen von Land und Bund oder die Unterstützung der Durchführung von hybriden Jahreshauptversammmlungen getragen werden können.

„Die Mannheimer Vereine tragen einen essenziellen Teil zu unserer Stadtgesellschaft bei: Sie bieten Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen Angebote für Sport, Kultur und vieles mehr. Es geht jetzt, nach einem Jahr Pandemie darum, die Vielfalt der Vereine in Mannheim zu erhalten und deshalb brauchen wir einen Hilfsfonds“, fordert Thorsten Riehle, Fraktionsvorsitzender der SPD im Mannheimer Gemeinderat und führt weiter aus:“ Wir haben uns inzwischen mit einigen Vereinen in Videoschalten ausgetauscht und gemeinsam besprochen, welche Unterstützung sie in der derzeitigen Situation brauchen und haben dies nun in unseren Antrag zum Hilfsfonds einfließen lassen.“

„Mannheim soll als Sportstadt bestehen bleiben – in der Spitze und in der Breite. Gerade Kindern und Jugendlichen bieten Sportvereine eine wichtige Möglichkeit, sich zu betätigen und miteinander in Kontakt zu kommen. Wir können jetzt dafür sorgen, dass das nach der Krise in derselben Vielfalt möglich ist“, ergänzt Andrea Safferling, sportpolitische Sprecherin der SPD im Mannheimer Gemeinderat.

Bildquellen

  • Nachwuchssport: Stadt Mannheim / Josh Dick Pixabay

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