Gemeinsam Herzogenriedpark stärken

Jetzt unterzeichnen: Herzogenriedpark stärken

Wir alle lieben den Herzogenriedpark: Schöne Natur und Erholung direkt vor der Haustür und für jeden erschwinglich! Das soll auch so bleiben! Dafür muss Geld auch in den Herzogenriedpark fließen und nicht nur in den Luisenpark! Doch die zuständige Bürgermeisterin Kubala sieht das anders. Überzeugen Sie Frau Kubala, dass wir einen starken Herzogenriedpark brauchen. Unterzeichen Sie den Unterstützerbrief.

In einem Ausschuss des Gemeinderats stellte Joachim Költzsch, Geschäftsführer der Stadtpark GmbH, die Planungen für das neue „Projekt Parkmitte“ dar. Danach sollen zur Attraktivierung in den Luisenpark bis 2025 ca. 76,8 Mio € investiert werden.

Erst auf Nachfrage der SPD wurden die geplanten Investitionsmaßnahmen für den Herzogenriedpark aufgelistet. Danach sollen 2019 und 2020 insgesamt 1,9 Mio € dorthin fließen. Eine Auflistung zu den einzelnen Maßnahmen mit den dazugehörigen Investitionsmitteln, wie von uns schon seit längerer Zeit gefordert, wurde erneut nicht vorgelegt. Zu weiteren mittelfristigen Planung gab es überhaupt keine Aussagen.  

Fehlende Planungen für viele Vorschläge im Herzogenriedpark  

Nach den Ausführungen des Geschäftsführers unserer Stadtparks und der zuständigen Grünen Bürgermeisterin Kubala reichen diese Mittel aus, um die wesentlichen Ergebnisse der Bürgerbeteiligung umzusetzen. Dem widersprechen wir ausdrücklich. Es fehlen Planungen für die Umsetzung einer Vielzahl von Vorschlägen gänzlich. Dazu gehören vor allem die vorgeschlagenen Maßnahmen im Bereich der Sportwiese, wie z.B. die Erneuerung der Aschenbahn und des Rasenplatzes, der Ausbau des Grillplatzes und die attraktivere Gestaltung des Freizeitbereiches, die Einrichtung eines Matschspielplatzes für Kinder und die mögliche Verlegung des Wasserspielplatzes.  

Was wir ebenfalls überhaupt nicht nachvollziehen können: Der im Beteiligungsprozess breit getragene Vorschlag einer „grünen Schule“ findet sich im Vorschlag der Verwaltung überhaupt nicht wieder. Während die „grüne Schule“ im Luisenpark von den geplanten Investitionen deutlich profitieren soll, lehnt die zuständige Grüne Bürgermeisterin Kubala  eine solche Einrichtung für den Herzogenriedpark ab und hält stattdessen eine Sitzgelegenheit im Freien für ausreichend. Das ist für uns völlig inakzeptabel: Wir benötigen mehr Maßnahmen, die den Herzogenriedpark attraktiver machen!    

Wichtiges Naherholungsgebiet für den ganzen Mannheimer Norden stärken  

Der Herzogenriedpark ist nicht nur für die Neckarstadt, sondern für den gesamten Mannheimer Norden ein wichtiges Naherholungsgebiet, das wir in den nächsten Jahren dringend weiterentwickeln, vor allen Dingen aber stärken müssen. Besonders für finanziell schwache Familien ist der Park ein wichtiger Ausgleich zu der engen Wohnbebauung der Stadt. Wenn wir das Thema ökologischen Wandel wirklich ernst nehmen wollen, müssen wir gerade den Herzogenriedpark jetzt stärken.

Darüber hinaus wirft nicht nur die Diskussion um die Multihalle und den Ausbau des Schwimmbades zu einem Kombibad neue Möglichkeiten auf. Auch die BUGA 2023, vor allen Dingen aber die Feierlichkeiten im Rahmen des 50. Jubiläums der Bundesgartenschau 1975 im Jahre 2025 sind wichtige Meilensteine für die Parklandschaft. Es ist nicht vorstellbar, dass diese 5 Jahrzehnte nur im Luisenpark gefeiert werden, denn der Herzogenriedpark gehört unabdingbar dazu.

Wir müssen jetzt gemeinsam handeln, damit unser Herzogenriedpark so bleibt, wie wir ihn kennen: Überzeugen Sie Frau Kubala, dass wir einen starken Herzogenriedpark brauchen. Unterzeichen Sie den Unterstützerbrief.

Für die SPD Mannheim

Reinhold Götz
Thorsten Riehle

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