SPD-Fraktion Mannheim

Mehr Planungssicherheit für Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihre Kinder suchen

Die SPD will das elektronische Meldesystem für die Kinderbetreuung (MeKi) verbessern. Eltern, die in einer ersten Vergaberunde noch nicht zum Zuge gekommen sind, sollen zukünftig automatisch eine Information darüber erhalten. Das bringt für sie mehr Planungssicherheit. 

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der SPD-Fraktion für Kinder, Jugend, Bildung Lena Kamrad erläutert: „Bisher werden alle Vormerkungen im zentralen elektronischen Meldesystem Kinderbetreuung (MeKi) der Stadt erfasst und anschließend an die von den Eltern genannten Einrichtungen oder den Fachdienst Kindertagespflege weitergeleitet. Die Betreuungsplätze werden dann von den Einrichtungen auf der Grundlage der aktuell geltenden Platzvergabekriterien vergeben. Eltern, die nicht zum Zuge kommen, erhalten darüber keine Nachricht. Das wollen wir ändern.“

Die SPD will, dass die Verwaltung MeKi um eine automatische Elterninformation erweitert. Stadträtin Prof. Dr. Heidrun Kämper sagt: „Wir wollen eine bessere Information für Eltern und damit mehr Planungssicherheit für sie. Die heutige IT-Technik macht es problemlos möglich, in einem automatisierten Verfahren Rückmeldung zu geben, so dass sich Eltern frühzeitig auf die Situation einstellen und nach Alternativen umsehen können.“

Grundsätzliches Ziel der SPD ist es aber, dass alle Eltern, die einen Betreuungsplatz suchen, auch einen erhalten. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Wir setzen alles daran, mehr Plätze in allen Stadtteilen zu schaffen, in Krippen, in Kindergärten, in Horten und in der verlässlichen Grundschule, damit Eltern Beruf und Familie vereinbaren können.“ Auch Übergangslösungen kommen für die SPD in Frage.  Prof. Dr.Kämper: „Wir wollen, dass die Stadt die Einrichtung von Wald- und Naturkindergärten prüft, auch Containerlösungen sind besser als gar kein Betreuungsplatz. Und auch die Suche nach Tageseltern sollten wir forcieren.“

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