Mannheimer Kultur unterstützen

Künstler, Musiker und Veranstalter leiden bereits jetzt an den Folgen der Corona-Pandemie. Wann Veranstaltungen wieder durchgeführt werden können, ist momentan nicht absehbar. Deshalb fordert die SPD die Stadt Mannheim im Kulturausschuss auf, die Kulturschaffenden finanziell zu unterstützen und neue Veranstaltungsformate zu ermöglichen – beispielsweise Picknick- und Fahrradveranstaltungen in Parks. Beides wird heute im Kulturausschuss beantragt.

„Wir stehen vor der größten Herausforderung seit Ende des zweiten Weltkrieges. Besonders die Kulturschaffenden trifft Corona hart. Sie gehörten mit zu den Ersten, die unter den Einschränkungen zu leiden hatten, sie werden auch die Letzten sein, die irgendwann so etwas wie Normalität erfahren dürfen. Ob das noch in diesem Jahr der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.“, betont Thorsten Riehle, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Um den Kulturschaffenden jetzt zu helfen, bedürfe es zweierlei: Zum einen einer Zusatzhilfe der Stadt, da die Soforthilfen des Landes oft nicht greifen oder nicht ausreichen. Zum anderen aber neuer Möglichkeiten, Veranstaltungen durchzuführen.

„Wir wollen den Menschen im Sommer die Möglichkeit geben, Musik und Kultur zu genießen, ohne dabei die Ansteckungsgefahr zu erhöhen. Künstler und Veranstalter sollen dabei auch wieder Geld verdienen können.“, fordert Riehle. „Das Autokino am neuen Messplatz, das der lokalen Kultur eine Bühne geboten hätte, findet nicht statt. Deshalb wollen wir Konzerte und Vorstellungen als Picknick- und Fahrradveranstaltungen so ermöglichen, dass Eintrittsgelder erhoben werden können.“

Solche Veranstaltungen könnten beispielsweise im Luisen- oder Herzogenriedpark durchgeführt werden. Wichtig ist dabei, dass Bühnen und geeignete Technik bereitstehen – die bei Startup Mannheim angeschaffte Trailerbühne könnte hier eine Rolle spielen.

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