SPD-Fraktion: Sperrung der Straße „Kleiner Anfang“ auf dem Waldhof darf nicht länger auf dem Rücken der Anwohner ausgetragen werden

Mit wachsendem Unverständnis blickt die SPD im Mannheimer Gemeinderat auf die seit mittlerweile neun Wochen andauernde Sperrung der Straße „Kleiner Anfang“ auf dem Waldhof. Ursache ist die einsturzgefährdete Fassade eines Siedlungshauses. Seitdem ist die Straße für Fahrzeuge nicht befahrbar – mit erheblichen Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die Abfallwirtschaft kann die dahinter liegenden Gebäude nicht erreichen, um die Mülltonnen zu leeren. SPD-Stadtrat Stefan Höß versucht eine pragmatische Lösung zu finden und ist dazu im Austausch mit dem Stadtteilservice des Gemeinschaftswerks Arbeit und Umwelt und dem Stadtraumservice Mannheim.

„Insgesamt 36 Anwohnerinnen und Anwohner müssen ihre Mülltonnen an der gesperrten Stelle vorbei nach vorne an die Straße bringen, damit eine Leerung überhaupt möglich ist“, so Stefan Höß, Stadtrat vor Ort auf dem Waldhof. „Je nach Alter, gesundheitliche Einschränkungen oder körperliche Gebrechen ist das durchaus herausfordernd und belastend. Es kann nicht sein, dass die Anwohnerinnen und Anwohner Woche für Woche eine Situation ausbaden müssen, die sie nicht verursacht haben.“

Noch schwerer wiegt der Umstand, dass aktuell nicht absehbar ist, wie lange dieser Zustand noch andauern wird. Unklar ist, wie mit dem sanierungsbedürftigen Gebäude weiter verfahren wird und wann die Straße wieder von Fahrzeugen befahren werden kann. SPD-Stadtrat Stefan Höß versucht nun unter Einbezug der Beteiligten eine pragmatische Zwischenlösung zu finden: „Sinnvoll wäre es, wenn die Tonnen von Hilfsbedürftigen vorübergehend an der eingerichteten zentralen Sammelstelle abgestellt werden und die Behälter zur Leerung nach vorne an die Straße gebracht werden können. Dazu befinde ich mich aktuell im Austausch mit dem Stadtteilservice des Gemeinschaftswerks Arbeit und Umwelt und dem Stadtraumservice Mannheim. Mir ist aber ebenso wichtig zu betonen: Das kann nur eine vorübergehende Entlastung sein. Es braucht jetzt eine dauerhafte Lösung. Die Anwohnerinnen und Anwohner erwarten neben entschlossenem Handeln der zuständigen Stellen auch notwendige Informationen“, so Höß abschließend.

Teile deine Gedanken