Kein Sparen an der Sicherheit von Frauen im Nachtleben / SPD will Kontingent für FrauenNachtTaxi beibehalten
Zwei Tage nach dem Weltfrauentag stand in der heutigen Gemeinderatssitzung das FrauenNachtTaxi auf der Tagesordnung. Die SPD-Gemeinderatsfraktion setzte sich mittels Antrag für einen vollständigen Erhalt des jährlichen Kontingents von 20 Fahrten pro Nutzerin sowie einen vereinfachten Zugang ein. Von ihr mitinitiiert, ist das Angebot seit 2019 ein unverzichtbarer Bestandteil kommunaler Sicherheitspolitik und aktiver Gleichstellung.
„Frauen fühlen sich in den späten Abend- und Nachtstunden oft unsicher, wenn sie alleine unterwegs sind. Das FrauenNachtTaxi bringt sie sicher an ihr Ziel und ermöglicht gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben. Es ist uns ein Anliegen, dass das so bleibt“, so der Fraktionsvorsitzende Reinhold Götz.
Die sozialpolitische Sprecherin Annalena Wirth betont: „Insbesondere junge Frauen, Studierende, Auszubildende sowie Beschäftigte im Schichtdienst sind auf ein bezahlbares und sicheres Mobilitätsangebot in den Abend- und Nachtstunden angewiesen. Daher fordern wir, das FrauenNachtTaxi in vollem Umfang zu erhalten. Sicherheit und Teilhabe dürfen keine Frage des Geldbeutels sein.“
Die Vorlage der Stadtverwaltung sah die Kürzung des Zuschusses sowie die Reduzierung des jährlichen Kontingents auf sechs Fahrten pro Nutzerin vor. Dieser Kompromiss, der zumindest die Weiterführung des FrauenNachtTaxis sichert, wurde mehrheitlich beschlossen.
