Grünes Licht für den Universitätsklinikverbund Heidelberg-Mannheim / Wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung des Medizinstandorts Mannheim

Die SPD im Mannheimer Gemeinderat begrüßt die heute vom Ministerrat in Stuttgart beschlossene Überführung des Universitätsklinikums Mannheim in einen Klinikverbund mit dem Universitätsklinikum Heidelberg. Wenige Stunden später hat auch der Mannheimer Gemeinderat mit großer Mehrheit der Bildung des Universitätsklinikverbunds Heidelberg-Mannheim zum 1. Januar 2026 zugestimmt. Damit ist der Weg frei für eine zukunftsfähige Aufstellung des Medizinstandorts Mannheim.

„Die beschlossene Verbundlösung mit Heidelberg ebnet den Weg für eine sichere Zukunft des UKMA, das für Mannheim und die gesamte Region ein unverzichtbarer Anker der medizinischen Versorgung, Forschung und Ausbildung ist“, erklärt Reinhold Götz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Mannheimer Gemeinderat. „Auch für die finanziell schwierige Situation Mannheims ist der Beschluss eine gute Nachricht, indem er Planungssicherheit schafft und der Stadt ermöglicht, die zukünftigen Belastungen einzugrenzen. Ein wichtiger Aspekt war für uns, dass im Zuge der Verbundbildung betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind.“

„Durch den Beschluss haben auch die Planungen für die ‚Neue Mitte‘ grünes Licht. Damit werden die baulichen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige, hochwertige medizinische Versorgung in der Region geschaffen“, so Karim Baghlani, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD im Mannheimer Gemeinderat. „Klar ist, dass der Verbund ein Signal für die Relevanz der Medizinischen Fakultät und die hohe Qualität der medizinischen Ausbildung ist. Durch eine Einbettung in den Innovationscampus Heidelberg-Mannheim Health und weitere Innovationscluster wird die wissenschaftliche Vernetzung ermöglicht, wovon Forschung und Lehre nachhaltig profitieren können.“

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