SBBZ Albrecht-Dürer-Schule jetzt erhalten und Klarheit schaffen – Hängepartie geht durch OB-Entscheidung in die Verlängerung

Die SPD-Gemeinderatsfraktion kritisiert, dass die Entscheidung über die Zukunft der SBBZ-Albrecht-Dürer-Schule durch den Oberbürgermeister von der Tagesordnung des heutigen Bildungsausschusses genommen wurde. Nachdem sich alle Fraktionen im Vorfeld beraten und klar positioniert hatten, hätte die Schulschließung mit der heutigen Ausschusssitzung vom Tisch sein können. Stattdessen verlängert sich die Hängepartie.

Die bildungspolitische Sprecherin Melanie Seidenglanz: „Mit seinem Eingreifen nimmt uns der Oberbürgermeister die Möglichkeit, heute die Schließung des SBBZ Albrecht-Dürer-Schule abzuwenden. Der Entscheidungsprozess wird hinausgezögert, obwohl sich am konkreten Sachverhalt nichts geändert hat. Wir haben große Bedenken, dass sich die ungeklärte Zukunft der Schule auch auf ihre Anmeldezahlen auswirkt. Daher fordern wir den Oberbürgermeister dazu auf, schnellstmöglich eine Beschlussvorlage in den Gemeinderat einzubringen, die den Weiterbetrieb sichert.“


Die SPD sieht weiterhin keine schlüssigen Gründe für eine Auflösung der Schule. Beim Vor-Ort-Termin bot sich den Stadträtinnen und Stadträten das Bild einer funktionierenden Schulstruktur, die fachlich versiert auf die besonderen Belange der Schülerschaft eingeht.
„Der Vorschlag zur Schließung der Schule kam aus der Stadtverwaltung. Wir hätten uns gewünscht, dass dort vorab das Gespräch mit Eltern und Schulleitung gesucht wird“, betont der Fraktionsvorsitzende Reinhold Götz. „Bereits im Oktober haben wir unsere Unzufriedenheit mit der Vorgehensweise geäußert. Fast ein halbes Jahr später warten wir noch immer auf ein Konzept für unsere sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, mit dem auch eine Lösung der schwierigen Raumsituation des SBBZ Eugen-Neter-Schule erfolgen muss. Es braucht jetzt einen klaren zeitlichen Fahrplan.“

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